Ladungssicherung: Oft unterschätzt

Wie sicher wir und unsere Kinder im Auto fahren, hängt nicht nur von den richtigen Kindersitzen und dem richtigen Anschnallen ab. Ein entscheidender Faktor ist die Ladungssicherung. Sowohl die großen Gepäckstücke im Kofferraum, als auch das Spielzeug der Kinder, Trinkflaschen, Einkäufe, Handtaschen etc. gehören ordentlich gesichert. Das muss nicht gleich ein aufwendiges Prozedere sein. Die Einkäufe und Taschen in den Kofferraum stellen statt auf die Rückbank, reicht schon aus um bei einer Bremsung oder einem Unfall nicht extra verletzt zu werden.

Oftmals ist man sich nicht bewusst, zu welchen Geschossen die Dinge werden können, die man im Auto mitnimmt und bei einem Unfall um ein Vielfaches beschleunigt werden. Im Video sieht man sehr deutlich, welchen Unterschied eine gesicherte und eine ungesicherte Ladung macht.

Und dies gilt auch für unangeschnallte Mitfahrer, z.B. bei Anschnallverweigerern oder Müttern die sich abschnallen um das Kind in der Babyschale zu stillen oder zu füttern. Auch ungesicherte Tiere können eine Gefahr für alle Mitfahrenden darstellen.

Daher sollte man auch immer darauf achten, dass ungenutzte Kindersitze gesichert sind. Ein Gruppe 2/3 Sitz kann entweder mittels Isofix bei Leerfahrten gesichert sein, oder aber man muss den Sitz auch ohne Kind mit dem Gurt sichern. Kein großer Aufwand, aber große Wirkung.

Für die meisten Autos gibt es Gepäcknetze oder Gitter um den Innenraum vor umherfliegendem Kofferrauminhalt zu schützen. Bei sehr schwerem Gepäck empfiehlt es sich zusätzlich Zurrgurte zu verwenden. So bleibt alles an Ort und Stelle.

Schwere Gegenstände gehören z.B. nach unten und nah an die Rücksitzbank. Spitze und scharfe Gegenstände ebenfalls.

Mit wenig Aufwand und etwas Hausverstand, kann man hier viel an Sicherheit dazugewinnen.

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